Ihr Lebensthema klären

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Was ist ein Lebensthema?

Ein Lebensthema ist vergleichbar mit einem Drehbuch, einem Lebensplan oder einem unbewusstes Programm, nach dem ein Mensch lebt.

Diese Lebensthemen entstehen durch in frühen Jahren gemachte Beziehungserfahrungen. Entweder in Form von Erlebnissen oder Aussagen, die emotional so prägend sind, dass sie maßgeblich das Selbstwertgefühl des Kindes beeinflussen und es zwingen, dafür eine geeignete Strategie zu finden, um damit umzugehen oder fertigzuwerden.

Als Kind ist man – vor allem in den ersten Lebensjahren – völlig abhängig von den Eltern. Diese bestimmen in großem Maß die Möglichkeiten der Person, sich zu entfalten und Konflikte zu bewältigen. Und zwar durch direkte und indirekte Botschaften, durch Verbote und vor allem durch die mit ihnen gemachten Erfahrungen.

Und diese Strategien prägen sich ein, weil sie sich gut bewährt haben.

Als Erwachsener sind uns diese frühen Überlebensstrategien in Fleisch und Blut übergegangen. Wir müssen nicht mehr daran denken oder uns erinnern. Unser Autopilot steuert unbewusst unser Verhalten in den alten Bahnen, wenn eine für uns kritische Situation auftaucht

 

Jeder von uns hat solche empfindlichen Punkte und entsprechende Verhaltensstrategien aus Kindheit und Jugend. Zu den prägendsten Ereignissen gehören zum Beispiel:

 Frühe Trennungen
durch längere Klinikaufenthalte, Fremdbetreuung, Kinderheim-Aufenthalte, Trennung der Eltern. Daraus resultieren oft starke Verlassenheitsängste, die in erwachsenen Beziehungen wieder ausgelöst werden können.

 Krankheiten eines Elternteils
Egal ob Drogensucht, Alkoholismus, Depression, Krebs. Das Kind lernt früh, Gedanken und Gesichter zu lesen, um auf entsprechende Ausbrüche oder Verschlechterungen frühzeitig vorbereitet zu sein.

 Missbrauch und Schläge
Sexueller oder emotionaler Missbrauch hat immer schlimme Folgen, vor allem weil solche Traumata auch das Gehirn verändern. Bekommt ein Kind Schläge von einem Elternteil, lernt es Lektionen über Macht in Beziehungen und wie man am besten damit umgeht. Unterordnen und Angst aushalten oder dafür sorgen, dass andere einen fürchten.

 Abwertungen, Beschämungen, ständige Kritik
Ein geringes Selbstbewusstsein oder das ständige Gefühl, noch etwas beweisen zu müssen, ist hier oft die Folge.

 Schwere Krankheit oder Behinderung eines Geschwister.
Das gesunde Kind steht fast immer im Schatten, einfach weil die ganze Aufmerksamkeit der Eltern verständlicherweise dem Sorgenkind gilt. Oft entwickelt es auch Schuldgefühle, dass es gesund ist und sorgt im erwachsenen Leben unbewusst dafür, dass es ihm nicht zu gut geht, als müsste es etwas ausgleichen oder wiedergutmachen.

 Tod eines Elternteils oder Verwandten
Stirbt jemand und redet man nicht immer wieder mit dem Kind und erklärt ihm, dass das nichts mit ihm zu tun hat, suchen Kinder immer nach einem Grund. Und mit ihrem magischen Denken finden Sie den Grund letztlich bei sich.

lebenstheam klaeren seminar, seminare4you.de, kopp-wichmannAber natürlich gibt es unzählige Ereignisse, die einen in Kindheit und Jugend beeinflussen – und auch nicht nur negativ. Dazu zählen der Platz in der Geschwisterreihe, Erfahrungen in der Schule,  das emotionale Klima in der Familie, die Beziehung und Kommunikation der Eltern untereinander usw.

Wir tendieren dazu, unbewusste Kindheitserfahrungen im Erwachsenenleben zu reinszenieren. In anderen Kontexten, mit anderen Menschen. Manchmal fällt einem hinterher auf, dass man unangemessen, eben nicht erwachsen, auf etwas reagiert hat. Frühere prägende Situationen und unsere Reaktionen darauf, sind zu unserem Lebensthema geworden.

Macht man sich die Mühe, sein eigenes Interpretieren der äußeren Situation zu reflektieren, kommt man oft darauf, dass man sich ähnlich fühlte wie in einer früheren Situation. Fast wie in einem Déjà vue.

Das allein zu erkennen ist schon hilfreich. Denn es macht uns klar, dass die äußere Situation, die Bemerkung des anderen, das Verhalten des Chefs oder des Partners nur Auslöser für unsere Reaktion war, nicht Ursache.

Die häufigsten Lebensthemen.

Die wichtigsten Lebensthemen werden in den ersten zehn bis zwölf Lebensjahren geprägt. Denn hier sind wir von vielen Menschen abhängig (Eltern, Geschwister, Lehrern, Mitschülern etc.) und wir haben täglich damit zu tun. Auch ist in dieser Zeitspanne das Denkvermögen noch nicht sehr entwickelt. Wir glaubten oft, was man uns sagte.

Die meisten Menschen haben mehrere Lebensthemen, die sich manchmal auch auf ungute Weise ergänzen. Die wichtigsten nach meiner Erfahrung sind:

1. Nicht existieren dürfen.

2. Nicht wichtig sein.

3. Nicht dazu gehören.

4. Nicht erfolgreich sein dürfen.

5. Nicht normal sein dürfen.

6. Nicht gut für sich sorgen.

7. Nicht zufrieden sein dürfen.

 8. Nicht erwachsen sein.

9. Nicht aggressiv sein dürfen.

10. Nicht besser sein dürfen.

11. Nicht schwach sein dürfen.

12. Nicht fühlen dürfen.

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Wie man Lebensthemen identifizieren und klären kann.

Da die Erfahrungen, die zu einem Lebensthema geführt haben, in der Regel vergessen oder verdrängt wurden, ist das nicht so leicht. Der Mensch hat ja eine Strategie gefunden, die den Schmerz mindert. Das Lebensthema wurde zur Lebensdevise:

  • „Ich bin eben ein rationaler Mensch.“
  • „Ich muss mich nicht im Mittelpunkt stehen.“
  • „Das Bessere ist der Feind des Guten.“
  • „Ich mag es, wenn die Dinge perfekt sind.“
  • „Ich war schon immer ein Pechvogel.“
  • usw.

Entscheidend beim Aufspüren eines Lebensthemas ist, ob man tief genug an jene abgespaltenen Erinnerungen herankommt, die zur Entstehung des Lebensthemas geführt haben. Das geht meist nicht über Nachdenken und Einsicht, sondern eher durch eine starke emotionale Beteiligung.

  In diesem Persönlichkeitsseminar können Sie Ihrem Lebensthema auf die Spur kommen, verstehen, wie es bisher Ihr Leben geprägt hat – und wie Sie es schrittweise ändern können.

Wann ist es angezeigt, sein Lebensthema zu klären?

  • Wenn Sie die Frage „Was will ich wirklich?“ zu vergessen haben scheinen.
  • Wenn eingefahrene Lebensmuster und Glaubenssysteme überwiegend Ihr Leben dominieren.
  • Wenn Sie irgendwie die Verantwortung für Ihr Leben abgegeben oder eingetauscht haben.
  • Wenn Sie schlecht Grenzen setzen können, weil Sie den Kontakt zu Ihrem Körper und den Gefühlen verloren oder abgeschnitten haben.
   Deshalb haben Sie in diesem Persönlichkeitsseminar Gelegenheit, Ihre bisherigen Werte, Ziele und Lebensstrategien zu hinterfragen und evtl. neu zu bestimmen.

 

Sie merken schon: Dies ist kein übliches Persönlichkeitsseminar.

Mit psychologischen Theorien, Tipps und Ratschlägen oder Rollenspielen. Denn um ein Lebensthema zu aufzuspüren, brauchen wir Achtsamkeit und eine starke emotionale Beteiligung.  Die Seminarinhalte und Übungen müssen unter die Haut gehen.

“Ich dachte, aus meinem ersten Burn-out hätte ich die richtigen Schlüsse gezogen.
Doch das war alles nur Kopfwissen. Erst durch das Coaching mit Herrn Kopp-Wichmann konnte ich emotional begreifen, wie sehr von klein auf gelernte Leistungsbereitschaft, unbedingte Loyalität und der Wunsch, dazu zu gehören mich in den zweiten Burn-out rutschen ließen.”
Dipl. Ing. Roman S., Bad Salzuflen

Ziele des Seminars:

  Ihr bisheriges Leben unter dem Blickwinkel „Lebensthema“ mal ganz anders betrachten.
  Ihre Angst vor Nein-Sagen und Abgrenzung auf dem Hintergrund Ihrer Biografie verstehen.
  Eigene Denk- und Verhaltensmuster im Umgang mit Druck, Krisen und Stress analysieren.
  Wirksame Methoden für den Umgang mit Schwierigkeiten und Stress anwenden lernen.
  Lernen, Aggressionen angemessen nach außen zu richten.
  Persönliche Kraftquellen erkennen und mehr nutzen.
  Eigene Umsetzungsschritte planen für die nächsten sechs Wochen

 

Methodik: Kurze Theorie-Inputs, erfahrungsorientierte Übungen in Kleingruppen, Einzelcoaching in der Gruppe, um Ihr Lebensthema zu identifizieren und zu bearbeiten.  Umsetzungsaufgaben und eine Lernpartnerschaft für die Umsetzung nach dem Seminar. Integration neuer Einstellungen und Verhaltensweisen durch Kooperation mit dem Unbewussten.

Durch den persönlichkeitsorientierten Charakter ist das Seminar intensiv und fordert Ihren Einsatz.

lebensthema klaeren, seminare4you.de, kopp-wichmannArbeitszeiten:
1. Tag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, jeweils mit Pausen
2. Tag 8.30 Uhr bis 18 Uhr, jeweils mit Pausen
3. Tag 8.30 Uhr bis ca. 14 Uhr, ohne Mittagspause

Ort: Heidelberg, Albert-Ueberle-Str. 11

Kosten:
für Firmenzahler: 1590 € + MwSt. (=1892,10 € incl.19% MwSt.)
für Selbstzahler: 714,29 € + MwSt. (=850,00 € incl.19 %MwSt.) Besondere Zahlungsweise möglich, bitte Mail an mich.
incl. Vorbereitungsaufgabe, TN-Unterlagen und Pausengetränken.

Transfersicherung: Auf Wunsch können Sie jederzeit ein Telefon-Coaching mit mir nach dem Seminar (auch online per Skype) für 170 Euro/Stunde vereinbaren oder mit einem längeren Follow-up-Coaching.
Intensitätsgarantie: max. sechs TeilnehmerInnen.
100-Prozent-Zufriedenheitsgarantie: Wenn Sie nach der Hälfte des Seminars (2. Tag 12 Uhr) nicht zufrieden sind, können Sie das Seminar sofort beenden und erhalten den Seminarpreis in voller Höhe zurück.
Vertraulichkeitsgarantie: Ich achte darauf, dass nicht zwei Teilnehmer aus demselben Unternehmen teilnehmen.

Reservieren Sie sich jetzt einen der 6  Plätze – online hier!

 

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