Ich soll Burn-out gefährdet sein?
Manche Menschen bemerken eine Grenze erst, wenn Sie dagegen knallen.
Und sind völlig überrascht, wenn ihnen eine Panikattacke dir Luft abschnürt. Ein unerklärlicher Schwindel sie von den Beinen holt. Oder eine fürchterliche Unruhe den ganzen Menschen packt.
Ein Burn-out kommt aber nicht über Nacht, sondern entwickelt sich innerhalb von mehreren Jahren.
Oft sind es Menschen, die mit hohen Idealen ihre Arbeit beginnen und sich mit den Jahren an der Realität des Arbeitslebens aufreiben.
Die Symptome werden dabei immer stärker und zahlreicher, werden aber tapfer ignoriert oder heruntergespielt. Dann kommt ein harmloser Auslöser und man rutscht in einen akuten Burnout-Zustand.
Ob Sie schon gefährdet sind, erfahren Sie in diesem Burn-out-Test.
In diesem Burn-out Seminar schulen Sie deshalb Ihre Achtsamkeit für körperliche und seelische Signale, um in Zukunft besser gewappnet zu sein.
Warum Burn-out-Patienten eigentlich ein Suchtproblem haben.
Ich will mal ganz deutlich werden.
Zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung MPU, im Volksmund „Idiotentest“ müssen jährlich 100.000 Verkehrssünder. Weil sie mit zu viel Alkohol, Drogen oder Medikamenten Auto fuhren.
Knapp die Hälfte fällt beim Idiotentest das erste Mal durch.
Über die Gründe sagt ein Tester: „Viele ändern ihr Trinkverhalten nicht und können während im Test nicht glaubhaft darlegen, dass sie das in Zukunft ändern werden.“
Fünfzig Prozent Durchfallquote beim MPU. Die Rückfallquote bei Burn-out liegt sogar noch höher: zwischen 50 und 70 Prozent.
Warum?
Das Burn-out-Verhalten ist Ihre Droge.
Alkohol und Drogen machen haufenweise gute Gefühle. Deswegen ist der Verzicht oder die Mäßigung so schwer.
Dem Burn-out-Kandidaten geht es genau so. Er verschafft sich laufend gute Gefühle, in dem:
- Er sich beweisen will, wie enorm leistungsfähig er ist – und dabei jahrelang Warnzeichen seines Körpers ignoriert.
- Er zeigen will, wie perfekt er arbeiten kann – und sich deshalb weigert, mal nach der 80/20-Regel zu verfahren.
- Er sich daran berauscht, wie unersetzlich er ist – und deshalb schlecht delegieren kann.
- Er glaubt, dass er fast keine körperlichen oder psychischen Grenzen hat – bis sie ihm der Burn-out welche aufzeigt.
- Er denkt, dass er immer stark sein muss – weil Schwäche mit seiner Identität unvereinbar scheint.
Hintergrund dieses Verhaltens können auch unverarbeitete Verluste und Bindungsprobleme in der Kindheit sein, wie eine neue Studie zeigt. Die deutlich höhere Bindungsunsicherheit würde erklären, warum Burn-Out Betroffene sich so wenig abgrenzen können und so viel Wert auf Zugehörigkeit und Anerkennung am Arbeitsplatz legen.
In diesem Burn-out-Seminar lernen Sie Ihre schon vorhandenen Ressourcen und weitere Alternativen für gute Gefühle kennen.
Burn-out-Verhalten ist nach innen gerichtete Aggression.
Menschen, die burn-out gefährdet sind, sind fast immer aggressionsgehemmt.
- Haben einen starken „Mach’s-allen-Recht-Antreiber“.
- Immer brav sein.
- taten immer, was Papa und Mama erwarteten – und heute die Chefs.
- Um geliebt zu werden.
- Kriegen Schuldgefühle, wenn sie Nein sagen wollen.
- Und schlucken ihren Ärger. Jahrelang.
Der Burn-out ist das erste richtige Nein.
Kompromisslos. Unüberhörbar. Sogar für den Betroffenen.
Burn-out ist da, wenn „Zusammenreißen“ nicht mehr geht.
Deshalb arbeiten wir in diesem Burn-out Seminar auch daran, Ihre verdrängte Aggressionen in einem sicheren Rahmen zu spüren und auszudrücken.
Burn-out als Folge des Verlusts an Sinn.
Wer in seiner Arbeit aufgeht, kann jahrelang 10 Stunden am Tag arbeiten – ohne auszubrennen.
Wer jedoch hohe Leistung über Jahre erbracht hat und zu wenig Sinn in seiner Arbeit erkennen kann, ist gefährdet. Wer bisher nur die Einkommens- und Karrierebedürfnisse im Blick hatte, erkennt oft an einem bestimmten Punkt, dass die Sinnbedürfnisse auf der Strecke blieben.
Denn ob eine Situation stressig ist, wird immer subjektiv erlebt. Die psychische Belastung hängt davon ab, wie wir sie selbst beurteilen.
Wer jedoch die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns eingetauscht hat gegen die Gier nach äußerer Anerkennung, ist stark gefährdet:
- Wenn man alles erreicht hat, was man sich vorgenommen hatte.
- Wenn die Karriere immer glatt lief und die Erfahrung des Scheiterns fehlt.
- Wenn man ein „falsches Selbst“, das auf die Erwartungen anderer getrimmt ist, entwickelt hat.
- Wenn man die Frage „Was will ich wirklich?“ vergessen hat.
- Wenn eingefahrene Lebensmuster und Glaubenssysteme das Leben dominieren.
- Wenn man die Verantwortung für das eigene Leben abgegeben oder eingetauscht hat.
- Wenn man schlecht Grenzen setzen kann, weil man den Kontakt zu seinem Körper und seinen Gefühlen verloren oder abgeschnitten hat.
Warum die Rückfallquote bei Burn-out so hoch ist.
Laut Statistik bei Burn-out zwischen 50% und70%.
Weil Burn-out-Patienten ungeduldig sind.
Gut erholt kommen sie aus der Reha und denken: Jetzt kann ich all das wieder aufarbeiten, was liegen geblieben ist.
Der Betreffende hat sich vielleicht verändert – sein Umfeld aber nicht. Dieselbe Familie, dieselben Freunde und Bekannten. Dieselben Kollegen und Vorgesetzten. Alle haben hohe Erwartungen – der Burn-out-Patienten auch. Er gilt als gesund, also belastbar. Und so ist man schnell wieder im Hamsterrad der alten Gewohnheiten.
Burn-Out ist vergleichbar mit einem Girokonto:
Es ist kein Problem, wenn das Konto kurzfristig, auch mit größeren Beträgen, überzogen ist (einige Monate viel Arbeit sind kein Problem). Das Konto muss jedoch immer wieder ausgeglichen werden (Freizeit, Ruhepausen, Urlaub, Hobbies etc.).
Wenn das Konto über lange Zeiträume sehr stark überzogen ist, so stellt der Körper das Konto sofort und überraschend „fällig“ – der Burn-Out ist da.
Sie merken schon: Dies ist kein übliches Burn-out-Seminar.
Mit medizinischen Informationen, Entspannungsübungen, positivem Denken, Tipps zur besseren Work-Life-Balance usw.
Denn Burn-out Klienten sind meist aus den oben angeführten Gründen beratungsresistent.
Um zu ihnen durchzudringen, braucht es eine starke emotionale Beteiligung.
Die Seminarinhalte und Übungen müssen ihnen unter die Haut gehen.
Dipl. Ing. Roman S., Bad Salzuflen
Ziele des Seminars:
Burn-out als unangenehme Notabschaltung und Folge ignorierter Warnsignale begreifen.Ihre Angst vor Nein-Sagen und Abgrenzung auf dem Hintergrund Ihrer Biografie verstehen.
Eigene Denk- und Verhaltensmuster im Umgang mit Druck, Krisen und Stress analysieren.
Wirksame Methoden für den Umgang mit Schwierigkeiten und Stress anwenden lernen.
Lernen, Aggressionen angemessen nach außen zu richten.
Persönliche Kraftquellen erkennen und mehr nutzen.
Eigene Umsetzungsschritte planen für die nächsten sechs Wochen
Methodik: Kurze Theorie-Inputs, erfahrungsorientierte Übungen in Kleingruppen, Einzelcoaching in der Gruppe an persönlichen Themen, die zu Ihrem Burn-out geführt haben. Umsetzungsaufgaben und eine Lernpartnerschaft für die Umsetzung nach dem Seminar. Integration neuer Einstellungen und Verhaltensweisen durch Kooperation mit dem Unbewussten.
Durch den persönlichkeitsorientierten Charakter ist das Seminar intensiv und fordert Ihren Einsatz.
Arbeitszeiten:
1. Tag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, jeweils mit Pausen
2. Tag 8.30 Uhr bis 18 Uhr, jeweils mit Pausen
3. Tag 8.30 Uhr bis ca. 14 Uhr, ohne Mittagspause
Ort: Heidelberg, Albert-Ueberle-Str. 11
Kosten:
für Firmenzahler: 1590 € + MwSt. (=1892,10 € incl.19% MwSt.)
für Selbstzahler: 680 € + MwSt. (=809,20 € incl.19 %MwSt.) Besondere Zahlungsweise möglich, bitte Mail an mich.
incl. Vorbereitungsaufgabe, TN-Unterlagen und Pausengetränken.
Intensitätsgarantie: max. sechs TeilnehmerInnen.
100-Prozent-Zufriedenheitsgarantie: Wenn Sie nach der Hälfte des Seminars (2. Tag 12 Uhr) nicht zufrieden sind, können Sie das Seminar sofort beenden und erhalten den Seminarpreis in voller Höhe zurück.
Vertraulichkeitsgarantie: Ich achte darauf, dass nicht zwei Teilnehmer aus demselben Unternehmen teilnehmen.
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